Habari!

Herzlich willkommen auf meinem Blog :)

Ich werde hier in den nächsten Monaten alles aufschreiben und dokumentieren, was ich in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr in Kenia so alles erleben werde. Am 14. August 2010 geht es los und ich werde hier auch schon vorher darüber berichten, was ich hier in Deutschland während meiner Organisation so erlebt habe.

Was ich dabei unterstreichen möchte ist, dass alles, was hier geschrieben wird auf meinen persönlichen Eindrücken beruht und nicht zu Verallgemeinern ist! Alle meine Wahrnehmungen sind subjektiv!!! :)

Ich hoffe diese Seite hilft euch dabei, mein Jahr etwas verfolgen zu können und ich werde mich bemühen sooft wie möglich zu berichten und Bilder hochzuladen.

Jana

Samstag, 25. September 2010

Mein neuer Alltag & das erste Wiedersehen (fast) aller Freiwilligen in Nairobi

Ich habe mal wieder etwas zu viel freie Zeit in der Schule und bin am Computer, wo ich laut deutsche Musik hören kann.  Langsam gewöhne ich mich an meinen Alltag, aber ganz zufrieden stellt er mich noch nicht... So wirklich viel zu tun habe ich nicht und ich weiß auch nicht so recht, wie ich das ändern kann. Mittlerweile wünsche ich mir, ich hätte mehr Stunden auf meinem Stundenplan stehen, damit ich nicht so viel rumsitzen müsste. Meinen Unterricht habe ich schon immer für mehrer Stunden im Voraus geplant und da das in den 3 Deutschklassen der identische Plan ist, macht das nicht so viel Arbeit aus. Ich konnte mit meiner Schuldirektorin abklären, dass ich mittwochs und donnerstags später zur Schule kommen kann, da meine erste Stunde jeweils nicht vor 11 Uhr ist. An den Vormittagen kann ich dann (versuchen) auszuschlafen, meine Wäsche waschen und Geschirr abwaschen. In der Schule sind einige Sachen passiert, mit denen ich nicht wirklich einverstanden bin, woran ich aber auch nichts ändern kann. Zum einem werden hier die Schüler geschlagen. Sie müssen sich den Stock selber aus dem Lehrerzimmer holen, die Handflächen ausbreiten und dann schlägt der Lehrer einige Male fest zu. Sie werden wegen, meiner Ansicht nach, lächerlichen Dingen bestraft und diese Art von Bestrafungen machen auch nicht wirklich Sinn. Wenn sie zu spät kommen oder zu laut sind und dem Unterricht verwiesen werden, müssen sie sich mit ihren nackten Knien vor dem Lehrerzimmer für eine Stunde auf den Boden knien und dort in der prallen Sonne verweilen. Eine andere Bestrafung ist für die Jungs Holzhacken und für die Mädels Holz von A nach B zu tragen. Wenn sie „schlimmere“ Dinge anstellen, werden sie geschlagen... Dadurch, dass die Schule sehr klein und übersichtlich ist, entgeht den Lehrern nichts. Wenn sie schwänzen, werden sie am nächsten Tag bestraft. Heute gab es mal wieder eine Versammlung und es wurde der prozentuale Anteil der bestraften Schüler pro Klasse/ Jahrgang laut verlesen, krank oder? Danach haben alle Süßigkeiten bekommen, sogar die schlechteste Klasse. Wenigstens etwas! Danach wurden die Schüler mit kleinen Geschenken (ein Heft) belohnt, die am besten in ihrem Jahrgang abgeschlossen haben. Das Notensystem teilt sich in 12 Punkte ein und werden in den Buchstaben von A (12 Punkte) bis E (0 Punkte) ausgedrückt. Die erste Klasse hatte wenigstens noch ein „A“ als beste Note. Die zweite Klasse hatte nur noch ein B, die dritte ein C+ und die vierte ein C-! Bestehen tun die Schüler mit einem gewissen Durchschnitt aller Noten. Klasse 1 mit C, Klasse 2 mit C- und die Klassen 3 und 4 mit D+. Ich will nicht wissen, wie viele am Ende des Jahres ihren Abschluss nicht bekommen werden, wenn die beste Note ein C- war! Mein Deutschunterricht ist immer noch sehr ernüchternd und ich muss mit allen drei Klassen in zwei Wochen bereits Examen schreiben. Was ich sie abfragen soll, weiß ich noch nicht genau. Viel habe ich noch nicht mit ihnen durchnehmen können, bei drei Schulstunden die Woche. Ich muss sehr viel wiederholen und immer wieder mit ihnen durchsprechen. Da sie oft meine englischen Anweisungen oder Übersetzungen nicht verstehen, gestaltet sich der Unterricht dadurch noch schwieriger. Mein Englischunterricht in der ersten Klasse stellt mich mehr zufrieden, da ich dort Fortschritte und mehr Verständnis in ihren Gesichtern sehen kann. Dort sagen sie mir komischer Weise auch offener, wenn sie was nicht verstehen. Während unseres Camps in Nairobi wurden wir schon darauf hingewiesen, dass Schüler eher selten dem Lehrer widersprechen und ihn darauf aufmerksam machen, dass sie etwas nicht verstanden haben. Daran muss ich dringend mit ihnen arbeiten, dass sie wenigsten mir gegenüber so offen sind und einfach sagen, wenn ich etwas noch mal wiederholen soll. Im Allgemeinen kann und will ich es auch nicht ändern, wenn es hier normaler Weise so gehandhabt wird. Wir Freiwillige sind hier als „Hilfskräfte“ und nicht, um deren Grundsätze in Frage zu stellen und zu verändern. An den Bestrafungen kann ich leider auch nichts ändern, dass muss ich akzeptieren. Wenigstens fragen mich meine Arbeitskollegen nicht, ob ich die Schüler auf deren Art und Weise bestrafen kann, weil ich das auf jeden Fall verweigern würde! Vielleicht hören sie mir aufmerksam zu, wenn ich von meiner Schulzeit erzähle und wie mein Unterricht ausgesehen hat. Zum Beispiel war ein Arbeitskollege total überrascht, dass meine Lehrer sich an der selben Essensausgabe in der Mensa wie wir Schüler anstellen müssen und auch mit in der Mensa essen. Als er mich dann gefragt hat, warum dass so an meiner Schule ist, habe ich ihm gesagt, „die Lehrer sind doch auch nur Menschen“, da war er erstmal sprachlos!  Auch haben sie mich total verwirrt angeschaut, als ich mit einem Stapel Hefte in das Lehrerzimmer zurück kam. Sie fragten mich daraufhin, warum mir nicht ein Schüler die Hefte hier her trägt... Wenn den Lehrern ein Löffel beim Mittagessen fehlt, wird nach einem Schüler gerufen, der in die Küche geht und einen holt. Hallo?!? Die Küche ist keine 3m entfernt und man kann auch selber aufstehn. Das selbe passiert, wenn ein Stuhl fehlt oder der Tee leer ist. Ich muss echt aufpassen, dass ich hier nicht mega faul werde, haha. Naja, andere Länder, andere Sitten! Ich kann froh sein, später an einer deutschen Schule unterrichten zu können! Das einzige, was mich wirklich anfängt zu nerven ist, wie sehr ich hier noch als Weiße angesehen werde. Jeden Tag nach der Schule laufen mir 20 bis 30 kleine Grundschulkinder hinterher (die mich alle durch die Kirche kennen und wissen, dass ich hier für ein Jahr unterrichten werde!) und sind die ganze Zeit am lachen. Ich werde hier von jedem, egal ob Kind oder Erwachsener, gefragt „ Wie geht’s dir?“, „Wie heißt du?“, „Woher kommst du?“... Nach 4 Wochen sollten sie langsam mal wissen, wer ich bin und mich nicht jedesmal wie ein Ailien anstarren. In der Stadt ist es noch schlimmer, man fühlt sich wie ein Promi, echt nervig! Im Supermarkt schauen an der Kasse richtig viele Leute auf meinen Einkaufskorb und darauf, mit welchem Geldschein ich bezahle. Man hat das Gefühl, ständig unter Beobachtung zu stehen und dass man auf Schritt und Tritt verfolgt wird. Der Busbahnhof ist dann die Krönung, wenn einen sehr viele Menschen zu den unterschiedlichsten Matatus ziehen und immer wieder fragen, ob ich nicht nach Nairobi fahren will. Ich hoffe sehr, dass sich der ganze Trubel legen wird und wir etwas weniger beachtet werden, denn nach der zwanzigsten Wiederholung der selben Frage fällt es einem irgendwann schwer, noch freundlich zu bleiben... Das letzte Wochenende war dann zum Glück das erste Wiedersehen mit den anderen Freiwilligen. Lisa und ich wollten sehr früh in Kitui losfahren, aber wie nicht anders zu erwarten war, wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht!  Ihr ursprünglicher Bus kam nicht, der zweite war zu voll („zu voll“ gibt es in Kenia eigentlich nicht!) und der dritte kam dann endlich um 9 Uhr. Gegen Mittag waren wir dann endlich in Nairobi und haben uns erstmal einen fetten Burger mit Pommes in einem gehobenen Restaurant gegönnt. Das erste Mal richtiges Fleisch nach 5 Wochen, haha! Danach haben wir unsere ersten Einkäufe erledigt und haben uns gegen frühen Abend mit drei Freiwilligen, die in Nairobi wohnen, getroffen. Lisa und ich konnten bei Ronny in Ngong, einen Vorort von Nairobi, übernachten. Er wohnt vom Standart her nicht besser, ich würde sogar sagen eher schlechter, als wir und das, obwohl er in der Stadt wohnt! Sein Zimmer ist eine kleine Holzhütte mit Wellblechdach, aber er hat Strom!  Am nächsten Morgen sind Lisa und ich erstmal mit zu seinem Projekt gegangen. Uns hat seine Schule förmlich umgehauen... eine Bücherei, was für ein Luxus!!! Wir haben noch nicht mal genügend Bücher für eine Klasse. Danach sind wir tatsächlich zum Frisör gegangen, um uns die Haare mit warmen Wasser waschen zu lassen, haha. Mit sauberen Haaren wie eh und je, haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht, um mal richtig einkaufen gehen zu können. Haha, Pustekuchen! Wir haben keinen einzigen Laden gefunden, der schöne Hosen und T-shirts für wenig Geld angeboten hat. Nach einigen Stunden haben wir einen riesigen Bazar gefunden, wo es eigentlich ganz schöne Sachen gab, aber leider völlig überteuert. Wir waren die einzigen Weißen weit und breit, daher wurden die Preise erstmal gewaltig angehoben. Am Ende haben wir beide je eine schöne Leinenhose für 2,5 Euro erstattet. Am Abend kamen dann die restlichen Freiwilligen aus Migori, Kericho, Kisii und Isiolo an. Wir haben alle bei Ronny übernachtet und Gerry hat für uns alle super leckere Spagettis gekocht.  Am Samstag waren dann einige morgens beim Arzt, um ihre letzten Impfungen zu bekommen. Das war auch der Hauptgrund, warum wir uns alle in Nairobi getroffen haben. Am Nachmittag stand dann ein Fussballturnier gegen eine Schulmannschaft an und unser team hat natürlich verloren. Abends waren wir dann bei Phil, einem Co-Worker vom ICYE. eingeladen und es wurde wieder zusammen gekocht. Diesmal gab es Bratkartoffel mit Rührei und Spinat, mega geil. Danach sind wir noch in einen Club gegangen, aber ich war so müde, dass ich schon früher nach Hause gefahren bin. Ein Co-Worker wollte mir ein Taxi rufen, da aber keins zu finden war, bin ich kurzer Hand mit der Polizei nach Hause gefahren. Die wollten mich dann sogar noch bis zur Haustür bringen, was allerdings nicht nötig war.  Am Sonntag früh sind wir wieder in die Stadt gefahren und haben uns auf die Suche nach unsere Busstation gemacht, was in Nairobi gar nicht so einfach ist. Unser Bus (Matatu) fährt von einer Tankstelle ab und wir mussten uns erstmal dorthin durchfragen. Nach drei Stunden waren wir dann wieder in unserer Stadt und haben uns noch ein paar Chapati mit Tee gegönnt. Es war schön, wieder „zu Hause“ zu sein und ich wurde von den Dorfbewohnern freundlich begrüßt. Abends stand dann noch Waschen auf meinem Plan. Daran, dass man alles per Hand waschen muss, gewöhnt man sich recht schnell und man entwickelt dabei so seine Techniken. Kwa Heri!

Donnerstag, 16. September 2010

Die ersten 2 Wochen an der Kangalu Secondary School

Da bin ich wieder oder besser gesagt, immer noch! Ich sitze gerade in der Schule am Computer und schreibe meine Blogeinträge, da ich hier sehr viel freie Zeit habe. Jetzt aber mal von ganz vorn. Am 7. September, also am Dienstag, haben sich alle Lehrer in der Schule getroffen. Das Ganze sollte um 10 Uhr anfangen, es war dann allerdings schon 12 Uhr, als wir loslegen konnten... Insgesamt sind wir im Moment 9 Lehrer, darunter 5 Lehrerinnen. Die meisten sind noch sehr jung und gehen selbst noch zur Uni und sind damit keine ausgebildeteten Lehrer. Selbst wenn sie studieren, muss das nicht Lehramt sein! Das Meeting hat mit einer einstündigen Zusammenfassung über den letzten Term (ein Schuljahr ist 3 Terms lang und beginnt im Januar) angefangen, wo ich mal wieder nur die Hälfte verstanden habe. Danach wurden die Fächer aufgeteilt. Ich habe Deutsch in Form 1 bis 3, Englisch Form 1 und Sport in Form 1 und 2. Die Grundschule dauert hier 8 Jahre und die Highschool 4 Jahre ( Form 1 ist die deutsche 9. Klasse). Eigentlich sollte ich noch Mathe und mehr Englischklassen übernehmen, allerdings habe ich die anderen erstmal ausgebremst. Ich habe noch nie unterrichtet und brauche erst mal Zeit, um mich an das kenianische Bildungssystem und deren Art zu Unterrichten gewöhnen zu können. Damit habe ich pro Woche 16 Stunden Unterricht, was ich sehr angenehm finde. Am nächsten Tag ging dann die Schule entgültig los und in der Versammlung am Morgen musste ich mich vor der ganzen Schule vorstellen. Die Lehrer stehen auf einer Anhöhe den Schülern gegenüber. Die Schüler stellen sich nach ihren Klassen in 4 Reihen auf. Die Versammlung ist eher langweilig, da immer zu das gleiche erzählt wird. Seid pünktlich, arbeitet hart, rasiert eure Haare, tragt eure Schuluniform richtig, seid organisiert, etc. Wenn die Haare zu lang sind, müssen sie erst mal zum Frisör gehen. Die „language policy“ wird hier sehr streng verfolgt, denn Kikamba ist ausdrücklich zu jeder Zeit untersagt! Wenn, dann sollen sie in Kiswahili reden. Wer gegen diese Regel verstößt, wird bestraft und muss sich vor das Lehrerzimmer auf den Boden knien und dort ca. 1 Stunde verweilen. Auch wird jeder bestraft, der zu spät kommt. Was auch oft angesprochen wird, sind die Schulgebühren. Die Highschool verlangt welche, die Grundschulen sind frei davon. Insgesamt müssen die Schüler 15 Euro pro Jahr zahlen, was aber ne Menge ist und damit ein großes Problem für die meisten Schüler darstellt... Die ersten Tage wurde das immer angesprochen und wer seine Schulden nicht begleichen konnte, wurde kurzer Hand nach Hause geschickt, um Geld zu holen. Da sie auch zu Hause kein Geld hatten, sind viele den ganzen Tag nicht wieder gekommen und mussten den Unterricht sausen lassen. Diese Versammlung findet jeden Montag und Freitag statt, wo einige Lieder aus der Bibel gesungen werden, Passagen daraus vorgelesen werde und die kenianische Flagge während der Nationalhymmne gehisst wird. Die Schule beginnt offiziell um 8 Uhr und endet jeden Tag um 17 Uhr. Die Schüler haben daher einen mega Stundenplan von jeweils 10 Schulstunden pro Tag mit 2 kurzen und einer langen Mittagspause. Allerdings müssen die Schüler bereits vor 7 Uhr da sein, um extra Unterricht zu bekommen. Am Samstag gibt es auch noch extra Unterricht für alle von 8 Uhr bis 12 Uhr! Unterrichtet werden die Fächer Englisch, Kiswahili, Bio, Chemie, Physik, Mathe, Business Studies, Religion, Landwirtschaft, Sport, Geschichte, Lifeskills (vergleichbar mit Sozialkunde) und Deutsch. Da es am Mittwoch noch nicht wirklich nen Stundenplan gab, wurde sich grob am alten orientiert, aber er war für die Lehrer nicht unbedingt verpflichtend... Da ich selber noch keinen Plan hatte, habe ich mir erst mal die Notizen aus den Deutschklassen geholt und bin sie durchgegangen. Danach habe ich dann anhand des Deutschbuches (es gibt genau 1 Buch in der ganzen Schule für die Form 1 und jeweils 2 für Form 2 und 3!) einige Lektionen für meine ersten Stunden vorbereitet. Da ich die einzige Deutschlehrerin bin und abgesehen von mir keiner Deutsch spricht, kann ich mich in diesem Fach austoben und unterrichten, was ich für richtig halte!  In Englisch sieht das natürlich anders aus und daher bat ich erstmal Agnes dieses Fach zu übernehmen. Die ersten 2 Wochen kann ich zuschauen und danach werde ich selber unterrichten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich in Deutschland einen sehr guten Unterricht genießen durfte! Hier an meiner Schule wird größtenteils durch Frontalunterricht der Stoff vermittelt und die Schüler machen sehr wenig selber. Sie erscheinen mir sehr sehr schüchtern und trauen sich fast nicht, etwas laut vor der Klasse vorzulesen. Auch lachen sich die meisten gegenseitig aus, wenn sie etwas vor der Klasse laut sagen sollen. Keine Ahnung, ob sie sich gegenseitig aufziehen oder ob das „nett“ gemeint ist, was ich mir aber eher weniger vorstellen kann... Meine ersten Deutschstunden waren sehr ernüchternd, da sich nur wenige auch nur halbwegs an die Sachen erinnern können, was meine zwei Vorgänger unterrichtet haben. Damit kann ich in allen drei Klassen noch mal bei Null anfangen. Was sich momentan noch als sehr schwierig gestaltet ist, dass ich die Kids nicht zum Reden bekomme und sie sich förmlich weigern etwas auf Deutsch zu sagen, selbst wenn ich es an die Tafel geschrieben habe und sie es einfach nur ablesen müssten... Mein Ziel für das Ende des Terms wird sein, sie dazu zu bewegen, einen Dialog vor der Klasse in Gruppen vorzutragen. Der Sportunterricht ist auch ganz anders gestaltet. Ich nehme mir einfach einen Ball, gehe mit den Kids zum Sportplatz der Grundschule und lasse sie einfach spielen, worauf sie gerade Lust haben. Problem dabei ist, dass es eigentlich nur3 funktionstüchtige Bälle gibt... Die meisten Schulen sind eher schlecht ausgestattet und ich kann froh sein, dass die Schüler überhaupt Hefte haben und ich eine Tafel mit Kreide. Auch hat an meiner Schule jeder einen Tisch und einen Stuhl, was auch nicht selbstverständlich ist. Außerdem genieße ich hier den Luxus von Strom und 2 Computern. Der Strom ermöglicht mir, meine ganzen elektronischen Geräte aufzuladen, meine Blogeinträge vorzuschreiben und meine Bilder auszusortieren. Zudem ist die Köchin an der Schule einfach nur spitze!  Die Schüler bekommen nicht unbedingt das selbe wie die Lehrer, aber zu wenig gibt es für keinen. Die erste Teepause ist um 11 Uhr für 20 Minuten, wo wir auch Toats serviert bekommen (es gibt eigentlich kein anderes Brot hier). Die Mittagspause ist um 13 Uhr für 1 Stunde, wo es Reis, Ugali (Maismehl in Wasser aufgekocht, etwa wie Grießbrei, nur schmeckt nach nicht viel), Chapati (wie Pfannkuchen, nur aus Wasser und Mehl, aber genial) oderKartoffeln mit Bohnen, Erbsen, Mais und manchmal auch Fleisch gibt. In Kitui gibt es meistens Bohnen, Erbsen und Mais, ganz unterschiedlich kombiniert und das eigentlich jeden Tag. Mal sehen, wie die nächsten Wochen in der Schule laufen werden... Ich muss mich daran gewöhnen, dass alles für mich total unorganisiert erscheint und sehr langsam voranschreitet.^^ In diesem Punkt denke ich oft noch zu „Deutsch“, auch wenn es für mich nicht verständlich ist, warum man sich nicht an Termine halten kann... Dieses Geheimnis habe ich noch nicht gelüftet und es wird auch noch ne Weile dauern, bis ich dahinter komme!  Das waren die ersten Eindrücke meines neuen Arbeitsplatzes für die nächsten 11 Monate. Seid umarmt. Jana

Mein neues Zuhause & die erste Woche in Kangalu

Es war Freitag, das Camp war zu Ende und wir haben uns auf den Weg zu unseren Gastfamilien gemacht. Meine Schuldirektorin Agnes hatte Lisa und mir am Abend zuvor sehr deutlich gemacht, dass wir doch bitte um Punkt sieben am Tor stehen sollen. Dass hieß dann für uns sehr sehr früh aufstehn und natürlich musste genau dann mein Wecker versagen und ich hab total verpennt! So was passiert mir eigentlich nie und der Zeitpunkt war mehr als unpassend.^^ Wie wir meisten Deutschen nun mal sind, waren wir pünktlich am Tor, aber wie es die Kenianer eben meistens sind, kamen sie eine halbe Stunde zu spät, haha. Dann der erste Schock, ein Auto mit 5 Sitzen und wir waren zu sechst mit ner MENGE Gepäck! Der Kofferraum ging durch ein Wunder tatsächlich zu und wir haben uns zu viert auf die Rückbank gequetscht. Aber so vernünftig waren sie dann noch, dass Agnes am Busbahnhof ausstieg und ein Matatu nach Kitui Town genommen hat. Also waren es nur noch Joshua, Lisas Schuldirektor und Ehemann von Agnes (!!! Erklärungen folgen später), unsere beiden Gastmütter, Lisa und Ich. Nach drei sehr turbelenten Stunden kamen wir dann endlich in Kitui Town an. Der kenianische Fahrstil ist echt gewöhnungsbedürftig!  Dort wurden Lisa und ich dann getrennt, sie fuhr mit Joshua zu ihrem neuen Zuhause nach Mutukia und ich mit Agnes und meiner Gastmutter nach Kangalu. Zu mir sind es zum Glück nur ca. 20 min, aber Lisa musste eine Stunde mit dem Auto fahren! Zu „Hause“ angekommen habe ich dann erst mal meine Gastfamilie kennengelernt. Ich lebe dort dauerhaft mit meiner Gastmutter Juliane, meiner Gastoma und meinem Gastneffen Sam, der gerade mal 3 Jahre alt ist, zusammen. Zu dem Zeitpunkt waren auch noch meine große Gastschwester Rachel da, die Mutter von Sam, die aber in Mombasa wohnt und meine kleine Gastschwester Mercy, die 17 Jahre alt ist und in ein Internat geht. Außerdem lebt bei uns Richard, der house boy, der für die Farm zuständig ist und auch kocht. Das Haus ist für die Verhältnisse auf dem Land eher gehoben, aber natürlich mit unseren nicht zu vergleichen. Die erste Woche musste ich mir ein winziges Zimmer mit meinen Gastschwestern teilen und es war noch nicht mal Platz, um meine Koffer auszupacken. Richard wohnt nicht mit im Haupthaus, er hat eine kleine Hütte auf dem Grundstück, wo auch das Wasser gelagert wird. Das Wasser wird hier vom Fluss mit dem Esel geholt, der ca. 20 Minuten Fußmarsch entfernt ist. Da es momentan noch sehr trocken ist, ist Wasser hier Mangelware. Die Küche ist auch in einer extra Hütte. Dort wird mit Holzkohle gekocht, das heißt über offenen Feuer. Auf der Farm sind ein paar Kühe, Ziegen, Hühner, Esel, Hunde und Katzen. In dem Haus gibt es ein relativ großes Wohnzimmer, 3 Schlafzimmer und ein „Bad“. Das „Bad“ ist ca. 1 m2 groß und es befindet sich ein Klo darin, wo aber die Spülung nicht funktioniert. Dort drin wäscht man sich auch, was sich als nicht so einfach herausstellte, da man noch nicht mal wirklich Platz hat, sich da drin umzudrehen. Für „kleine Geschäfte“ benutzt man das Klo drinnen, wo nur ein mal am Tag gespült wird (es gibt ja kein fließend Wasser) und für „große Geschäfte“ nimmt man das Plumpsklo in einer weiteren kleinen Hütte draußen. Zum Waschen nimmt man sich eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser und ähm ja, versucht zu duschen. Als ich dann gefragt habe, wie ich denn meine Haare waschen könnte, waren alle etwas überfordert... Es gibt drei Arten hier in Kenia, wie man die Haare tragen kann. Die einfachste und auch sehr verbreitete Art für Frauen ist, sich einfach die Haare abzurasieren. Dies ist auch sehr häufig in Schulen vorgeschrieben, aufgrund der Hygiene. Dann gibt es noch die typischen geflochtenen Haare und die glatten Haare. Die glatten Haare sind aber immer Perücken und damit künstlich! Was der Haken an der Sache ist, die Haare werden beim Frisör gewaschen und damit eigentlich nicht sehr häufig, da es sehr teuer ist. Damit war die Antwort auf meine Frage „geh doch zum Frisör!“... ok, nicht so ganz, was ich erwartet hatte! Jetzt heißt das wohl ein Jahr lang im Garten über einer Schüssel Haare waschen und jeder starrt einen dabei komisch an.^^ Nach dem langen Tag wollte ich nur noch pennen und bin schlafen gegangen. Auch so ne Sache bei uns, die Wände reichen nicht bis unters Dach, damit hört man ALLES im Haus. Generell wird bei uns sehr viel Musik gehört und das auch gerne lange und laut, sodass man eigentlich vor elf nie seine Ruhe im Haus hat. Morgens läuft dann ab sechs die Musik eh wieder und Sam schreit dann das ganze Haus zusammen... er ist zwar echt süß, kann aber extrem nervig sein! Was auch ein großes Problem für mich am Anfang sein wird ist, dass meine Gastoma und Sam nur Kikamba, die Stammessprache, sprechen können. In Nairobi haben wir ja 2 Wochen lang Kiswahili gelernt, aber eigentlich sprechen hier alle auf Kikamba. Kiswahili versteht zwar jeder, es wird aber zwangsläufig nicht gesprochen. Damit muss ich noch eine Sprache lernen.  Das Essen war hier auch so ein Thema die ersten Tage, da ich eben deutsche Portionen esse und nicht kenianische, was ungefähr das dreifache bedeutet! Dass unser Schönheitsideal etwas anders aussieht, konnten sie nicht wirklich verstehen. Hier schlank zu sein, bedeutet, dass du dir nicht genug zu essen kaufen kannst und damit arm bist. Auch wird hier Armut so definiert, dass du als arm gilst, wenn du deiner Familie keine Malzeit servieren kannst. Was auch neu ist, ist dass es hier jeden Tag (365 Tage im Jahr) um 19 Uhr dunkel wird und man damit nichts mehr draußen machen kann. Da wir keinen Strom haben, kommen Gaslampen und Taschenlampen zum Einsatz. Meine Kopfleuchte war die beste Investition aller Zeiten! Hier in Kangalu leben ca. 300 Menschen, die alle iwie über iwelche Ecken miteinander verwandt sind und sich damit alle kennen. Am Samstag habe ich dann zum Glück wieder Lisa getroffen und wir waren das erste mal im Internetcafé in der Stadt. Joshua und Rachel haben uns begleitet und wir haben gleich ein paar kenianische Eigenheiten kennengelernt... Die zwei wollten uns auf einen Drink einladen und daraus wurde eine Sauftour für die zwei. Um fünf waren wir im ersten Pup und um 2 Uhr waren wir zu Hause, ein Drink also... Das Problem an der Sache war, dass wir überhaupt nicht gefragt wurden und auch nicht darüber informiert wurden, dass Lisa bei mir übernachten wird. Damit hatte Lisa noch nicht mal ne Zahnbürste dabei und wir haben uns in mein 90 cm Bett gequetscht.^^ Uns wurde ja schon im Camp erzählt, dass besonders auf dem Land viel getrunken wird, dass das ganze aber auf mindestens 10 Bier hinaufläuft, obwohl man Auto fahren muss, war uns nicht bewusst! Damit waren alle außer Lisa und mir stockbesoffen und haben uns Dinge erzählt, die ein zukünftiger Boss nicht unbedingt preisgeben sollte. Lisas stellvertretende Schuldirektorin Rose kam dann noch dazu und Joshua meinte nur, als sie kurz verschwunden war, dass sie soeben ihren Ehemann betrügt und das häufiger macht! Eigentlich wollten sie mit uns noch Fisch essen gehen, da es aber in diesem Pup keinen gab, sind wir in den nächsten gegangen. Obwohl es dort auch keinen gab, sind wir wieder auf ein paar Bier geblieben. Im dritten Pup hatten sie es dann aufgegeben und einfach was anderes bestellt. Das Huhn musste buchstäblich noch geschlachtet werden... gut, dass ich mich als Vegetarierin ausgegeben hatte!  Da Autofahren nun doch nicht mehr so einfach war, wurde Lisa gefragt, ob sie denn nicht fahren könnte... Dann der erste Sonntag in Kangalu und es stand Kirche auf dem Programm, oh mein Gott! Lisa war zum Glück dabei und die 5 Stunden Gottesdienst auf Kikamba waren geteiltes Leid. Am Ende sollte wir uns noch vor der ganzen Gemeinde vorstellen und Lisa hat einen Kürbis bekommen, ich einen Kohl, haha. Danach sind wir dann zu Lisa gefahren und ich habe ihre Gastfamilie kennengelernt. Da es einfach zu weit weg ist, habe ich bei ihr übernachtet und wir haben am nächsten Morgen ein Matatu (Bus) in die Stadt genommen, was sage und schreibe 2 Stunden gedauert hat! Damit brauchen Lisa und ich 3 Stunden um uns sehen zu können, na toll! Die erste Woche gab es in meiner Gastfamilie einige Startschwierigkeiten. Zum einen war die Sprache ein Hinderniss, denn der Akzent ist schon ziemlich krass, sodass ich manchmal die einfachsten Sachen nicht verstehen konnte und wir aneinander vorbeigeredet haben. Dann dass ich einfach keine Rückzugsmöglichkeiten hatte und aus meinen Koffern leben musste. Ich wollte mich das ganze Jahr über nicht wie ein Gast fühlen. Außerdem war ich es nicht gewohnt, dass ich mir nicht mein eigenes Wasser zum Duschen holen konnte und jedes mal Richard fragen musste. Damit war ich immer abhängig von allen und musste mir immer alles bringen lassen. Auch ist es hier auf dem Land nicht üblich, dass man regelmäßig in die Stadt geht, weil das einfach zu teuer ist. Damit traf ich dabei immer auf Unverständnis und meine Gastmutter hatte Angst, dass ich in der Stadt verloren gehen würde... Ich habe dann Judy, meine Kontaktperson vom ICYE angerufen und sie hat dann mit meiner Schuldirektorin telefoniert. Damit hatte sich dann zum Glück einiges verbessert, da sie dann mit Juliane gesprochen hat, auch auf Kikamba, damit sie auch alles versteht. Jetzt habe ich endlich mein eigenes Zimmer und etwas mehr Freiheit hier. Zur Kirche muss ich auch nicht gehen, yihaaa!  Den zweiten Freitag sollten Lisa und ich den selben Fehler mit dem Weggehen erneut machen und waren mit Joshua und Rachel mal wieder unterwegs... natürlich endete das ganze in einem Besäufnis! Der erste Club verlangte Eintritt und wir sollten für die andern beiden mitbezahlen. Dann sollten wir die erste Runde der Getränke übernehmen... gefragt wurden wir natürlich nicht! Eine goldene Regel in Kenia: alles wird geteilt und das man von anderen erwarten kann, dass sie für einen mitbezahlen, ist auch bekannt. Damit das nicht den ganzen Abend so weiterging, haben wir einfach gesagt, dass wir kein Geld mehr hätten. In dem Club hat eine Band aus Nairobi gespielt, die ziemlich cool war. Auf der Tanzfläche waren zu 95 % nur Männer und der Tanzstil ist doch sehr anders. Damit haben wir nicht getanzt, da wir die reinste Beute gewesen wären.^^ Auf einmal wollte Joshua woanders hin und wir sind in ne andere Bar gefahren. Dort sollten wir uns dann zu seinen Freunden setzen, die alle auch ziemlich betrunken waren und so um die 40 Jahre alt waren, also nicht ganz unsre Altersklasse... Diese Typen wurden nach ner Zeit ziemlich aufdringlich und sind uns auf die Pelle gerückt. Dann wollten die noch unsere Handynummern haben und uns auf sämtliche alkoholische Getränke einladen. Das wir keinen Alkohol wollten, war für die auch nicht wirklich verständlich. Wir haben dann darauf bestanden zu gehen und zwar nach Hause, der Abend war schon beschissen genug! Aber natürlich sind wir einfach zurück in den anderen Club zurück gefahren und die zwei haben weiter getrunken... Dann fing es auch noch an zu regnen und uns war eh schon sau kalt. Lisa und ich haben uns dann rein gesetzt und gewartet, bis die zwei ihr Bier fertig getrunken haben, eine Stunde später hat sich noch nichts getan. Dann meinte Rachel uns schon mal zum Auto zu bringen, da es dort wärmer wäre und hat uns im Auto eingeschlossen (musste hier sein, wegen der Kriminalität). Nach einer weiteren Stunde kamen sie immer noch nicht und wir mussten Telefonterror schieben. Dann kam iwann Joshua und wir konnten losfahren. Wir haben ihn gesagt, dass er sich daneben benommen hat und uns nicht so behandeln kann, wenn er verantwortlich für uns ist. Seine Antwort darauf war „ich bin doch aber betrunken...!“, hallo? Er wollte erst mal nicht fahren und das Problem aus der Welt schaffen, allerdings konnte er nicht mehr wirklich sprechen und die Diskussion war damit sinnlos. Er hat dann dauernd angehalten und wollte nicht weiterfahren. Als ich dann gedroht hatte Judy anzurufen, ist er völlig ausgerastet. Er meinte nur, wir sollten uns ein Taxi nehmen, wenn wir das tun würden! Nach einer Stunde waren wir dann endlich zu Hause und wir wollten einfach nur noch schlafen. Er ist die ganze Nacht noch da geblieben und hat meine Gastmutter zugetextet. Am Morgen hatte ich schon ein wenig Angst, wie sie reagieren würde, immerhin sind sie und Joshua verwandt und Familie geht hier über alles! Er hatte natürlich nur Lügen erzählt und Rachel die Schuld in die Schuhe geschoben. Zum Glück hat sie mir geglaubt und meinte, er wäre hier nicht mehr willkommen. Allerdings haben Lisa und ich dann doch noch Judy angerufen und sie ist dann noch am gleichen Tag zu uns nach Kitui gefahren. Ich habe mich dann am Abend mit ihr in der Stadt getroffen und mit ihr in einem Hotel übernachtet. Ich habe mit ihr über alles geredet und sie meinte leider nur, dass das mit dem Trinken auf dem Land nun mal so ist, vorallem bei Männern und dass man dagegen nicht wirklich was tun kann... das heißt dann wohl nur von ihm vernhalten und nicht mehr mit ihm weggehen. Generell ist es sehr einsam hier in Kangalu, denn ich kenne eigentlich keine Leute in meinem Alter, außer meine Schüler. Die wohnen aber fast alle nicht in Kangalu und als Schüler (egal wie alt man ist) darf man abends nicht weggehen. Dann sprechen auch nur wenige so viel Englisch, dass man sich ernsthaft mit ihnen unterhalten könnte. In die Stadt kann ich nur am Wochenende, daher ist es auch sehr schwer für mich, E-mails zu schreiben und zu beantworten. Ich habe maximal 2 Stunden im Cybershop, daher wundert euch nicht, wenn eine Antwort auf eure Mail mehrere Wochen dauert!  Ich habe auch eine neue Handynummer, die ihr anrufen könnt (unter der Woche nach eurer Zeit ab 17 Uhr und am Wochenende jeder Zeit). Mit einer Billigvorwahl kostet es vom Festnetz ca. 7 cent, ich zahle allerdings fast 30 cent pro Minute... Ich werde sie demnächst mal per Mail rumschicken. Am Dienstag war dann die erste Besprechung in der Schule und die Schule hat am Mittwoch begonnen. Darüber werde ich das nächste Mal schreiben.  Das war jetzt ziemlich viel, aber auslassen konnte und wollte ich nichts! Meine Adresse werde ich jetzt auch hier veröffentlichen und ich würde mich über Postkarten und Briefe sehr freuen.  Bis bald! Jana