Habari!

Herzlich willkommen auf meinem Blog :)

Ich werde hier in den nächsten Monaten alles aufschreiben und dokumentieren, was ich in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr in Kenia so alles erleben werde. Am 14. August 2010 geht es los und ich werde hier auch schon vorher darüber berichten, was ich hier in Deutschland während meiner Organisation so erlebt habe.

Was ich dabei unterstreichen möchte ist, dass alles, was hier geschrieben wird auf meinen persönlichen Eindrücken beruht und nicht zu Verallgemeinern ist! Alle meine Wahrnehmungen sind subjektiv!!! :)

Ich hoffe diese Seite hilft euch dabei, mein Jahr etwas verfolgen zu können und ich werde mich bemühen sooft wie möglich zu berichten und Bilder hochzuladen.

Jana

Montag, 30. August 2010

Orientation Camp @ Nairobi

So, jetzt endlich mal ein paar Infos zum Camp in Nairobi. Aileen und ich sind um halb vier in der State House School angekommen und haben erst mal in dem Dorm des Internats ein Zimmer zusammen bezogen. Am naechsten Morgen war schon um acht das Fruehstueck und wir haben endlich alle Volunteers wieder getroffen. Diesmal auch die anderen Freiwilligen, die nicht von Deutschland kommen. Insgesamt sind wir 14 Deutsche, 2 Amis und 1 Daenin. Um neun bis ein Uhr war dann unsere erste Kiswahili Lesson, wow... wir hatten das Gefuehl ne Menge verpasst zu haben, obwohl die anderen nur einen Tag mehr hatten. Am Nachmittag sind wir dann das erste Mal Down Town gegangen und haben uns alle Sim-Karten (1 Euro!!!) gekauft und waren noch mal im Supermarkt einkaufen.Unser Programm fuer die naechsten 2 Wochen war gut durchgeplant, jeden Tag ausser am Wochenende Kiswahili Lessons und den Rest des Tages entweder Sessions ueber Kulturschock, Reisen, Sicherheit, Beziehungen, Stereotypes, etc... oder haben einen Ausflug gemacht. Aber am Abend kam dann die erste kleine Herausforderung, wie kann ich mich waschen? Wir hatten alle einen Eimer, den wir uns mit Wasser auffuellen mussten. Danach gings ab in die Duschkabine und man hat sich gewaschen. Haare waschen ist etwas komplizierter fuer die Maedels, denn das musste auch mit dem Eimer gehen. Das Essen war sehr sehr lecker, aber es gibt jeden Mittag Reis oder Ugali ( isst man mit den Fingern)mit Gemuese. Wenn wir Glueck hatten gab es Mandaazi, ein super leckeres Gebaeck oder Chapati, eine Art Pfannkuchen. Generell wird hier sehr viel Tee getrunken, schwarzer mit viel Milch und Zucker. Ausserdem werden hier 2 Tea-Breaks eingelegt, wo es auch immer was zu essen gibt, also Vorsicht geboten! :) Unser erster Ausflug ging zu den Ngong Hills (heisst uebersetzt Knoechel in der Sprache der Massai). Es gibt 5 Huegel nebeneinader mit kleinen Taelern dazwischen, die die Knoechel der Finger darstellen. Die Hinfahrt war sehr spektakulaer. Wir hatten unser eigenes Matatu (die Busse hier) und wurden dort hingefahren. Man kann sich den Bus als ein Reagge-Bus vorstellen, voller Sticker mit allen moeglichen Weltstars. Dann gab es noch einen Flachbildfernseher da drin, wo typische kenianische Musik mit dem passenden Video abgespielt wurde. Die Fahrt dauerte ueber eine Stunde und danach waren wir ordentlich durchgeschuettelt, denn die Strassen sind nicht die besten hier. Auch ist der Fahrstil sehr gewoehnungsbeduerftig, denn Linksverkehr heisst nicht gleich, dass hier auf der linken Seite gefahren wird! Auch sind Ampel eigentlich nur als Deko in der Stadt gedacht, denn die meisten fahren bei Rot und halten bei Gruen. ;) Den naechsten Ausflug haben wir ins Giraffe Center gemacht, was am Stadtrand von Nairobi liegt. Auch diesmal haben wir ein Matatu genommen. Eine goldene Regel hier: "ein Matatu ist niemals voll, einer mehr geht immer!" Man kann sich das ganze als ein riesen, wirklich mega grosses "Gehege" vorstellen, wo die Giraffen leben. Sie kommen und gehen zu dem Platz wo wir sind wann sie wollen. Wir konnten sie dann von einer Platform aus fuettern und manche haben sich auch von denen kuessen lassen, baehhh! Am Samstag sind wir alle Clubbing gegangen, ein Highlight in Nairobi. Wir hatten unseren eigenen Partybus, der uns von Club zu Club bringen sollte. Man zahlt hier generell keinen Eintritt und die Getraenke sind auch relativ billig ( Cola ist 1 Euro). Getanzt wird hier gaaaaanz anders, viel enger und intimer, sehr gewoehnungsbeduerftig.... um ca. halb drei waren wir dann zurueck. Am Donnerstag kamen dann unsere Gastfamilien. Ich hatte 2 Tage zuvor eine andere Gastfamilie zugeteilt bekommen, weil ich in der anderen angeblich zu einsam gewesen waere... ich waere im Moment viel lieber in meiner urspruenglich Familie...(dazu komme ich das naechste Mal). Wir haben dann alle zusammen fuer unsere Gastfamilien etwas aus unserem Land gekocht. Das erste Treffen war sehr komisch, iwie war ich erstmal froh, als meine Gastmutter wieder weg war. Am Abend war auch alles erst mal ziemlich steif und die Kenianer haben nur sehr wenig von unserem Essen probiert, obwohl es sehr lecker war. Es gab Frikadellen, Kaiserschmarrn, Geschnetzeltes, etc. Das war iwie schon sehr schade... Am naechten Morgen gings dann mit Lisa Richtung Kitui, aber das kommt das naechste Mal, auch wenn das nicht mehr so positiv sein wird.... Ich drueck euch ganz doll! :) Jana

2 Kommentare:

  1. chapati sind sooo lecker und des mit den bussen kenn ich auch irgendwoher :) kommt mir alles sehr bekannt vor! auch ohne strom und fließend wasser aber du schaffst das!!!

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  2. JAJA! Dagegen klingt unser Rotovegas ja fast langweilig :D
    ich hab nur kurz zeit, aber das packst du alles schon, du hast ja mit heimweh unddem ganzen kram vorerfahrung. ich hoffe du lebst dich ein.
    fühl dich ganz ganz dolle gedrückt!

    xxx
    veve

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